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Brancheninfo: Rollladen

Rollladen München


Unter einem Rollladen oder auch (Außen-) Jalousien genannt, versteht man einen Rollabschluss. Dieser sorgt für einen zusätzlichen Abschluss von z.B. einem Fenster. Ein Rollladen wird meistens außerhalb einer Tür oder eines Fensters befestigt. Ein Rollladen kann zum Beispiel als Einbruchshemmung, Sichtschutz, Schallschutz und/oder als Wärmedämmung dienen. Bevor man einen Rollladen montiert, sollte man davor die Fenster reinigen.

Rollladen in München

München bietet eine Vielzahl von Rollladen- und Sonnenschutztechnikern, die je nach Wunsch sowohl günstige Jalousien, einfache Gardinen, Fensterläden oder Rollläden installieren bzw. reparieren. Heutzutage sind in München vor allem Zeitschalt-Rollläden gefragt. Die neuesten Rollläden bieten sowohl viele schützende als auch energiesparende Eigenschaften. Ist in München eine Rollladenreparatur erforderlich, können sie sich an eines der vielen Fachbetriebe wenden.

Geschichte von Rollläden

Der Ursprung des Rollladens befindet sich bereits in der Römerzeit. Dieser wurde damals in Klappläden verwendet und diente als Sichtschutz. Die Franzosen entwickelten im 18. Jahrhundert Jalousien. Diese waren zuerst starr, später konnte man sie jedoch mithilfe von Bändern zusammenziehen (Zugjalousien). Das Grundprinzip der Jalousie wurde im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt, sodass sie später mittels einer Welle aufrollbar waren (Rolljalousien). Aus diesen Rolljalousien entstand der heutige Rollladen. In Deutschland wird seit 1961 das Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk vom Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. vertreten. Neben der Rollladeninstallation bietet das Sonnenschutztechniker-Handwerk auch noch weitere innen- und außenliegende Montagearbeiten wie z.B. die Installation von Fensterläden, Markisen, Jalousien, Rollgitter, Raffstores, Rolltore, Insektenschutz sowie Innenbeschattungen und Verdunkelungen an.

Aufbau der Rollladen

Rollpanzer: Ein Rollpanzer (auch Rollladenbehang genannt) besteht aus gelenkig miteinander verbundenen Rollladenstäben (auch Rollladenprofile genannt). Der Rollladenpanzer schließt die Öffnung und ist der schützende Teil des Rollabschlusses. Ein Rollpanzer kann je nach Anforderung aus verschiedenem Material sein. Zu den gängigsten Materialien zählen u.a. hochwertiges Aluminium, Holz, Edelstahl oder Stahl und Kunststoff (überwiegend Hart-PVC).  Rollladenprofile sind meistens doppelwandig und teilweise abgeschäumt damit eine höhere Stabilität gewährt ist. Einige Rollladenprofile wie z.B. aus Holz oder teilweise auch aus Aluminium sind aber auch einwandig. Der untere Teil des Rollladenpanzers ist mit Lichtschlitzen versehen. Das hat den Vorteil, dass man sowohl der Lichteinfall als auch die Lüftung fast stufenlos regulieren kann. Die hintere Lüftung des Rollladens ist vor allem im Sommer sehr wichtig, damit sich keine Hitze zwischen Fensterscheibe und Rollladen staut. In München gibt es einige Fachbetriebe, die für die Rollladeninstallation zuständig sind.

Führungsschienen: Führungsschienen haben die Eigenschaft, dass sie zum einen zur seitlichen Führung des Rollpanzers dienen und zum anderen einen z.B. Winddruck der auf den Rollpanzer wirkt ableitet. Führungsschienen sind in der Regel U-förmig.

Kasten und Rollraumverkleidung: Unter einen Rollladenkasten versteht man die Umschließung des Rollraums, in dem sich im hochgezogenen Zustand sowohl der Rollpanzer als auch die Welle befindet. In den vorgesehenen Kästen (Spankästen, Fertigkästen) ist eine ausreichende Wärmedämmung sehr wichtig. Spankästen sind aus Spanplatten, die mit Dämmmaterial ausgekleidet sind. Heutzutage verwendet man bei Neubauten aber hauptsächlich Fertigkästen, da diese eine bessere Wärmedämmung erreichen. Diese besitzen meistens eine U- oder eine L- Form und sind vornherein ganzseitig gedämmt.

Rollladenwelle: Die Rollladenwelle trägt den Rollpanzer. Mithilfe dieser Welle lässt sich der Rollpanzer aufwickeln. Heutzutage wird hauptsächlich eine Achtkant-Stahlwelle benutzt. Es gibt aber auch Rundwellen und Sechskantwellen, die aus Stahl oder aus Holz sein können.

Antriebs- und Bedienungselement: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Rollläden zu bedienen. In einem Fachbetrieb in München können sie sich ausreichend über die verschiedenen Antriebssysteme informieren. Zum einen gibt es den Gurtzug, der mit einem Gurtband um eine Gurtscheibe gewickelt ist. Zieht man den Gurt, so wickelt sich der Rollpanzer auf die Welle. Damit der Panzer in seiner aufgewickelten Position bleibt, ist in dem Gurtwickler eine Bremse eingebaut. Bei einem Gelenkkurbelgetriebe ist ein Getriebe im Rollladenkasten installiert, das mit der Welle verbunden ist. Beim Drehen der Gelenkkurbel wird die Welle in Bewegung gesetzt. Eine weitere Antriebsart ist der Rollmotor. Dieser kann sowohl manuell, über Funk als auch mit einer Zeitschaltuhr gesteuert werden. Per Knopfdruck oder mithilfe der automatischen Zeitschaltuhr, öffnet und schließt sich der Rollladen mithilfe eines Motors.


Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.