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Anwälte Au: 29 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Anwälte

Rechtsanwalt München

Ein Rechtsanwalt (Mehrzahl: Rechtsanwälte, auch genannt: Anwalt beziehungsweise Anwälte) ist ein juristischer Beistand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seinem Auftraggeber zu dessen Recht zu verhelfen. Ein Rechtsanwalt hilft also beispielsweise bei Strafprozessen oder Zivilprozessen. Aber Rechtsanwälte arbeiten nicht nur im Gericht, sondern erledigen beispielsweise auch die Abwicklung von Verträgen für Firmen.
Ein Rechtsanwalt arbeitet in einer Anwaltskanzlei, in einem Anwaltsbüro oder aber auch in einer Firma. Daneben gibt es auch Rechtsanwälte, die beispielsweise bei einem Telefondienst für Anwälte arbeiten - hier kann jeder Bürger anrufen und gegen eine - im Vergleich zu den üblichen Honoraren eines Anwalts - Gebühr eine telefonische Auskunft zu seinen Rechtsbelangen erhalten.

Wer kann Rechtsanwalt werden?

Um in Deutschland Rechtsanwalt zu werden, benötigt man eine Zulassung, die es in Deutschland in Form einer Ausbildung zum Volljuristen gibt. Sie erhält man über ein Studium. Allerdings gibt es auch eine Ausnahme: In einer Anwaltskanzlei oder einem Anwaltsbüro dürfen auch Rechtsanwälte arbeiten, die in der DDR als "Diplomjurist" tätig waren.
Wer Rechtsanwalt werden will, studiert Rechtswissenschaften (auch Jura genannt). Dieser Studiengang ist neben Theologie, Philosophie und Medizin eine der klassischen Universitätsdisziplinen. In Deutschland kann man sich derzeit an 32 juristischen Fakultäten und sechs juristischen Fachhochschulen zum Rechtsanwalt ausbilden lassen. Gewöhnlich beträgt das Studium viereinhalb bis fünf Jahre. Nach dem Abschluss kann man als Rechtsanwalt in einer Anwaltskanzlei oder einem Anwaltsbüro tätig sein.

Geschichte vom Rechtsanwalt

Zwar ist nicht viel überliefert über die Geschichte vom Rechtsanwalt in Deutschland, aber an weiß, dass es früher so genannte Fürsprecher gab. Das waren Leute, die für einen vorsprachen - jeder Mann hatte nämlich das Recht, vor Gericht vorzusprechen. Beging er dabei aber einen Fehler, so war dieser nicht mehr wiedergutzumachen. So bestimmten viele einen Fürsprecher, den damaligen Rechtsanwalt.
Seit dem Hochmittelalter wurden Rechtsanwälte verbreiteter (zusammen mit der Rezeption des römischen Rechts), ferner entstand ein Berufsstand professioneller Rechtsanwälte. Man unterschied damals zwischen Prokuratoren und Advokaten. Diese Zweiteilung verschwand im Laufe der Zeit, allerdings gibt es noch Länder in Europa, wo die Rechtsanwälte in diese zwei Kategorien unterteilt sind - wie etwa Spanien.

Eine besondere Form vom Rechtsanwalt: Der Fachanwalt

Man unterscheidet in Deutschland zwischen allgemeinen Rechtsanwälten (die in Branchenbüchern beispielsweise unter Rechtsanwälte Allgemein geführt werden) und Fachanwälten. Ein Fachanwalt ist ein Rechtsanwalt, der sich in einem bestimmten Rechtsgebiet besonders gut auskennt und seine Mandanten in dem Rechtsgebiet besonders kompetent vertreten kann.
Die Einzelheiten zur Zulassung als Fachanwalt sind in der Fachanwaltsordnung geregelt. Allgemein gilt, dass der Rechtsanwalt über besondere Erfahrung (sowohl theoretisch als auch praktisch) in einem Gebiet verfügen muss und er von der zuständigen Rechtsanwaltskammer die Genehmigung erteilt bekommt, den Titel "Fachanwalt für ..." zu führen.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).