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Druckerei Milbertshofen: 7 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Druckerei

Druckerei

Eine Druckerei erzeugt und verkauft Druckerzeugnisse wie Zeitungen, Zeitschriften, Banner, Kalender oder Bücher. Man unterscheidet die Druckereien nach erzeugten Produkten (Zeitungsdruckerei, Akzidenzdruckerei, Etikettendruckerei, Endlosdruckerei oder Kalenderdruckerei) oder nach eingesetzter Technik (Rollenoffsetdruck, Bogenoffsetdruck, Siebdruck oder Digitaldruck). Häufig produzieren Druckereien mehrere Druckarten und verwenden verschiedene Drucktechniken, deshalb ist die Abgrenzung unscharf. Andere Druckereien bedienen kleine Marktsegmente und haben sich beispielsweise auf den Sicherheitsdruck von Personalausweisen oder Geldnoten spezialisiert.
Je nach Produkt müssen unterschiedliche Verfahren angewendet werden, da die Anforderungen sich teils gravierend unterscheiden. Der Zeitungsdruck beispielsweise findet in hoher Geschwindigkeit und auf Papier von niedriger Qualität statt. Zeitungen werden meist auf Rollenoffset-Rotationsdruckmaschinen gedruckt. Zeitungspapier nimmt nur wenig Farbe auf, da die Farbe nur eine kurze Trockenzeit hat.

Techniken einer Druckerei

Folgende Techniken finden bei den Druckereien Anwendung:

Offsetdruck: Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren, das vor allem im Bücherdruck, Zeitungsdruck und Verpackungsdruck weit verbreitet ist. Offsetdruck entstand aus dem Verfahren des Steindrucks und beruht auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe. Die druckenden Teile der Platte sind lipophil, was bedeutet, dass sie Öle anziehen und Wasser abstoßen. Diese Teile nehmen die Farbe auf. Der Teil der Platte, der nicht gedruckt werden soll, ist hydrophil, was bedeutet, dass er Wasser anzieht. Die zuvor mit Wasser benetzten Teile nehmen daher keine Farbe auf. Offset bedeutet, dass nicht direkt von der Druckplatte auf Papier gedruckt wird - die Farbe wird erst über eine weitere Walze übergeben.

Siebdruck: Bei dem Siebdruck wird Druckfarbe durch ein textiles Gewebe auf das bedruckende Material übertragen. An den Stellen des Gewebes, wo keine Farbe auf das Bildmotiv gedruckt werden soll, sind die Maschenöffnungen des Gewebes durch eine Schablone farbundurchlässig gemacht worden. Das Siebdruckverfahren findet Anwendung bei Papiererzeugnissen, Kunststoffen, Textilien, Holz und Glas. Das Druckformat kann bis zu mehrere Meter groß sein. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung eingesetzt.

Digitaldruck: Digitaldruck ist ein Oberbegriff für eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt vom Computer auf die Druckmaschine übertragen wird. Meist handelt es sich bei der Druckmaschine um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker.

Produkte einer Druckerei

Neben den großen Druckereien, die Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und Werbematerial drucken, haben sich inzwischen viele Druckereien für Privatanwender etabliert, bei denen man im Internet bestimmte Produkte online gestalten und in Auftrag geben kann. Die Internetadressen von guten Druckereien findet man im Branchenbuch Die Münchner.
Die meisten dieser Druckereien vertreiben folgende Produkte: Visitenkarten, Flyer, Falzflyer und Faltblätter, Plakate, Backlightfolien, Präsentationsmappen, Broschüren (mit Drahtheftung, Klebebindung oder Spiralbindung), Getränke- und Speisekarten, Kataloge, Broschüren, Mousepads, Overheadfolien, Weihnachtskarten, Sticker, Bierdeckel, Kalender, Eintrittskarten, Einladungskarten, Postkarten, Kuverts, Aufkleber, Schreibtischunterlagen, CD-Cover und DVD-Cover, Clubkarten, Durchschreibesätze, Blöcke, Briefumschläge, Briefpapier, Kartenboxen und Tischaufsteller.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.