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Brancheninfo: Frauenarzt

Frauenarzt
Ein Gynäkologe (umgangssprachlich auch Frauenarzt genannt) ist ein Facharzt für die Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Sexual-, Fortpflanzungsorgane und der weiblichen Brust. Die Gynäkologie zählt zu den operativen Fachgebieten der Medizin.
Klassische Eingriffe beim Frauenarzt sind unter anderem Hysterektomie (Gebärmutterentfernung), Tubenligatur (Eileiterunterbindng zur Sterilisation) und laparoskopische ovarielle Cystektomie (Eierstockzystenentfernung mittels Schlüssellochoperation durch die Bauchwand). Neben Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Schwangerschaft bieten viele Frauenärzte auch ambulante Operationen, Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerung und Brustverkleinerung oder Bauchstraffung an (näheres siehe "Aufgaben").

Aufgaben eines Frauenarztes

Meist führen Frauenärzte folgende Untersuchungen/Beratungen durch:

Früherkennung: Frauenärzte führen Frühuntersuchungen durch, um Krankheiten bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Eine gynäkologische Früherkennungsuntersuchung beinhaltet verschiedene Verfahren wie Tastuntersuchung der Brust, Kolposkopie, Abstrich, Ultraschall und Darmkrebs-Früherkennung. Frauen ab 20 sollten bereits halbjährlich zur Gebärmutterhalskrebs-Untersuchung gehen.
Schwangerschaft: "Was kann ich tun, damit mein Kind gesund auf die Welt kommt?" - Diese Frage stellt sich wohl jede schwangere Frau. Ein Frauenarzt hat die richtigen Antworten parat. Mit Messverfahren wie Nackentransparenzmessung, Triple-Test oder Toxoplasmosetest können Krankheiten früh erkannt und behandelt werden.
Kinderwunsch/Sterilität: Wenn Paare kinderlos bleiben, kann der Frauenarzt Untersuchungen durchführen und so Krankheiten feststellen, die zu der Unfruchtbarkeit der Frau geführt haben. Im Anschluss an die Diagnose kann der Gynäkologe eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten wie Insemination, Hormonbehandlung, In-Vitro-Fertilisation oder andere Methoden vorschlagen. Ein Frauenarzt klärt auch über die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse auf.
Empfängnisverhütung: Frauenärzte beraten über Möglichkeiten der Empfängnisverhütung. Zu den geläufigsten Methoden zählen Pille, Hormonspirale und Kupferspirale, Hormonimplantate, Hormonring, Hormonpflaster und 3-Monats-Spritze.
Mädchensprechstunde: Der erste Frauenarztbesuch fällt vielen Frauen schwer. Mit speziellen Mädchensprechstunden wollen Gynäkologen diese Angst nehmen. Eine Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl findet nur auf Wunsch der Patientin statt. Stattdessen redet der Frauenarzt mit der Patientin über die körperliche Entwicklung, Regelblutung, Sexualität und Verhütung.
IGEL: Viele Frauenärzte bieten noch Dienstleistungen wie Ernährungsberatung, Haarentfernung, Akupunktur, Schönheitsoperationen und Anti-Aging an. Die meisten dieser Leistungen (Individuelle Zusatzleistungen, kurz "IGEL", genannt) werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Ausbildung eines Frauenarztes

Ein Frauenarzt braucht in Deutschland ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine fünfjährige Weiterbildung, die ihn zu einem "Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe" macht. Drei Jahre der Weiterbildung muss der Gynäkologe im Stationsdienst ableisten. Auf diese Weiterbildungszeit können ein halbes Jahr Anatomie, Chirurgie, Humangenetik, Pathologie oder Urologie anrechnen.
Bei der Anmeldung zur Facharztprüfung bedarf es der Erfüllung eines "OP-Kataloges" sowie dem Nachweis selbstständig durchgeführter diagnostischer Verfahren bzw. von mindestens 250 selbstständig geleiteten Geburten, Kaiserschnitten und vaginal-operativen Entbindungen. Außerdem muss der angehende Gynäkologe alle bildgebenden Methoden der Gynäkologie und Geburtshilfe beherrschen, zu denen unter anderem allgemeine Sonographie, Dopplersonografie, sonografischer Fehlbildungsausschluss des Ungeborenen, urodynamische Messung, Kolposkopie, Mammographie und Zytologie zählen.
Die Weiterbildung zum Frauenarzt gilt als eine der aufwendigsten Facharztweiterbildungen der Medizin.

Moosach

Moosach

Moosach ist ein Stadtviertel im Nordwesten von München. Zusammen mit der Pressestadt, der Borstei und Hartmannshofen ergibt Moosach den Bezirk Moosach (10. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk Moosach ist in die beiden Bezirksteile Alt Moosach und Moosach-Bahnhof aufgeteilt. Moosach ist über 1000 Hektar groß und wird von 46000 Münchnerinen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Moosach

Moosach liegt nordwestlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze bildet der Westfriedhof. Im Osten wird Moosach von der Landshuter Alle begrenzt, im Westen von der Waldhornstraße. Im Norden reicht Moosach bis zum Rangierbahnhof München Nord der Deutschen Bahn.
Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist Moosach äußerst gut zu erreichen. Moosach wird mit den U-Bahnlinien U3 und U1 von 2 U-Bahnlinien gleichzeitig bedient. Die beiden Linien treffen am Olympia-Einkaufszentrum aufeinander. Auf diese Weise sind sowohl die Münchner Innenstadt als auch der Hauptbahnhof schnell und ohne Umsteigen erreichbar. In naher Zukunft soll die U1 bis zum Moosacher Bahnhof weitergeführt werden, wo zusätzlich die S-Bahnlinie S1 hält. Die S1 verbindet Moosach direkt mit dem Münchner Flughafen im Erdinger Moos. Darüber hinaus verkehren in Moosach zahlreiche Buslinien sowie eine Tram- und eine Nachttramlinie.
Auch für Autofahrer ist Moosach äußerst gut erreichbar: Die Lage direkt am Mittleren Ring ermöglicht eine schnelle Fortbewegung zu den verschiedensten Zielen im Münchner Stadtgebiet. Zusätzlich sind der Münchner Autobahnring (A99) und somit die Autobahnen rund um München von Moosach aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.

Geschichte von Moosach

Moosach kann auf eine über 1200-jährige Geschichte zurückblicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Moosach im Jahre 807. Damit ist Moosach erheblich älter als München, das 1158 gegründet wurde. Die St. Martinskirche in Moosach ist eine der ältesten Kirchen in ganz München.
1810 entstand ein Steuerdistrikt mit dem Namen Moosach, der mit dem heutigen Moosach in weiten Teilen übereinstimmt. 1913 erfolgte die Eingemeindung von Moosach in die Stadt München. Einen städtebaulichen Boom erlebte Moosach in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Zuvor war Moosach eher dörflich geprägt.

Moosach heute

Obwohl sich im Zuge der Industrialisierung verschiedene Industriebetriebe in Moosach ansiedelten, ist Moosach bis heute vor allem ein Wohnviertel. Moosach gilt als Stadtteil mit eher geringer Wohndichte. In Moosach ist man mit einem Mix aus Einfamilienhäusern, Zweifamilienhäusern und etwas größeren Wohnsiedlungen, die aus Mehrfamilienhäusern bestehen, konfrontiert. Die bekannteste Wohnsiedlung in Moosach ist hierbei die Borstei, die Ende der 20er Jahre entstand.
Einen modernen Charakter haben die Olympia Pressestadt sowie das Olympia Einkaufszentrum (OEZ) und die angrenzenden Wohngebiete, die erstmals moderne städtebauliche Formen in Moosach einführten. Mit dem Hochhaus Uptown Munich steht in Moosach Münchens zweitgrößtes Bauwerk (nach dem Olympiaturm im nahe gelegenen Olympiapark).