Zahnarzt Oralchirurgie
Mit dem Begriff "
Zahnarzt Oralchirurgie" wird ein Zahnarzt bezeichnet, der sich auf das
Fachgebiet der Oralchirurgie spezialisiert hat. Ein Zahnarzt beschäftigt sich in der Oralchirurgie also mit der Diagnose und anschließenden
Behandlung von Leiden, die die Zähne, den Mund oder das Kiefer betreffen.
Weitere Spezialgebiete, auf die sich ein
Zahnarzt neben der Oralchirurgie spezialisieren kann, sind die Kieferorthopädie, Parodontologie (die Lehre vom Zahnhalteapparat) sowie das öffentliche Gesundheitswesen.
Wer darf sich Zahnarzt Oralchirurgie nennen?
Um als
Zahnarzt in der Oralchirurgie tätig zu werden, muss nach der erfolgten Zulassung zum Zahnarzt eine spezielle Weiterbildung absolviert werden. Im Regelfall erfolgt diese Weiterbildung zum
Zahnarzt mit dem Schwerpunkt Oralchirurgie in einem Umfeld, in dem sowohl die Vermittlung der theoretischen Grundlagen als auch deren praktische Anwendung gewährleistet sind. Die Ausbildung zum
Zahnarzt mit dem fachlichen Schwerpunkt Oralchirurgie ist äußerst aufwendig. Es dauert mindestens drei Jahre (in Vollzeit), bis die Ausbildung abgeschlossen ist.
Welche Behandlungen führt ein Zahnarzt in der Oralchirurgie durch?
In der Weiterbildung zum
Zahnarzt für den Fachbereich Oralchirurgie geht es hauptsächlich um die nötigen anatomischen Grundlagen des vom
Zahnarzt in der Oralchirurgie zu behandelnden Bereichs, um Diagnostik von Krankheitsbildern (auch mittels Röntgenuntersuchungen) sowie um einfache bis schwierige chirurgische Eingriffe.
Zu den gängigsten Eingriffe, die ein
Zahnarzt in der Oralchirurgie vornimmt, gehören die Folgenden:
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Einsetzen von Implantaten: Hierbei wird durch den auf
Oralchirurgie spezialisierten Zahnarzt ein
maßangefertigtes Implantat direkt in den Kieferknochen eingesetzt, das einen fehlenden Zahn komplett (inklusive seiner Wurzel) ersetzt. Solche Implantate werden immer häufiger angewendet, so dass ein
Zahnarzt in der Oralchirurgie sehr häufig mit dieser Art von Eingriff zu tun hat.
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Entfernung von Weisheitszähnen: Häufig müssen
Weisheitszähne operativ entfernt werden. Durch Fortschritte in der
Oralchirurgie können Zahnärzte diesen Eingriff mittlerweile durchführen, ohne dass allzu große Schmerzen entstehen. Dem Zahnarzt stehen in der Oralchirurgie hierfür diverse Betäubungsvarianten (von der örtlichen Betäubung bis zur Vollnarkose) zur Verfügung.
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Transplantation, Reimplantation oder Entfernung von Zähnen: Je nach Befund stehen dem
Zahnarzt in der Oralchirurgie verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um
Zähne auszutauschen, zu behandeln oder zu entfernen. Bei der Reimplantation behandelt ein auf
Oralchirurgie spezialisierter Zahnarzt den kranken Zahn beispielsweise außerhalb des Mundes, und setzt ihn anschließend wieder ein.
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Wurzelbehandlung: Hier muss ein
Zahnarzt, der auf Oralchirurgie spezialisiert ist, tätig werden wenn eine unheilbare Schädigung eines Nervs vorliegt, oder dieser bereits abgestorben ist. Dieser Behandlungsschritt ist der sogenannten Endodontie zuzuordnen.
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Behandlung von Paradontitis: Bei einer
Paradontitis ist der Zahnhalteapparat geschädigt oder völlig zerstört. Teilweise kann es erforderlich werden, dass ein Zahnarzt unter Zuhilfenahme der Oralchirurgie eingreift, um die Entzündung zu therapieren.
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Entfernen von Zysten: Bei der sogenannten
Zystektomie entfernt der
Zahnarzt der Oralchirurgie Zysten im Mund.
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Tumorchirurgie: Treten
Tumoren im Mund- Kiefer- und Zahnbereich auf, werden diese durch einen Zahnarzt behandelt, der auf
Oralchirurgie spezialisiert ist.