Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Schuhmacher Schwabing wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 89.446 mal besucht!

Schuhmacher Schwabing: 8 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 4
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Schuhmacher Schwabing
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 4
Ähnliche Branchen - 4 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 3 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 10 Branchen gefunden

Brancheninfo: Schuhmacher

Schuhmacher

Der Beruf "Schuhmacher" beinhaltet die Fertigung und Ausbesserung von Schuhen. Schuhmacher ist in Deutschland ein vom Staat anerkannter Ausbildungsberuf. Es dauert im Durchschnitt 3 Jahre, bis alle notwendigen Kenntnisse zum eigenständigen Arbeiten als Schuhmacher gesammelt sind. Sankt Crispin ist der Schutzpatron der Schuhmacher. Ihm wird jährlich am 25. Oktober gedacht.

Ursprünge des Berufsstandes der Schuhmacher

Die Ursprünge des Berufsstandes der Schuhmacher liegen im Griechenland der Antike und im alten Rom. Dort war aus Leder gefertigtes Schuhwerk üblich. Die Schuhmacher in Rom wurden "sutor" (lateinisch für "Näher") genannt, da sie die Lederteile zu den fertigen Schuhen vernähten. Aus dem lateinischen Wort "sutor" entstand die althochdeutsche Bezeichnung für die Schuhmacher "sutari" und letztlich die heute neben dem Begriff Schuhmacher übliche Bezeichnung "Schuster".

Geschichte und aktuelle Situation des Schuhmacher in Deutschland

Auch in Deutschland war der Beruf der Schuhmacher lange Zeit sehr verbreitet, schließlich wurden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts alle Schuhe von Hand durch ausgebildete Schuhmacher gefertigt. Noch bis in den zweiten Weltkrieg hinein stellten Schuhmacher hierzulande gar Schuhe aus Holz her - damals insbesondere im ländlichen Westfalen eine weit verbreitete Schuhform. In Deutschland existieren zahlreiche Schuhmacher-Museen, in denen die Geschichte der Schuhmacher in Deutschland zugänglich gemacht und erhalten wird.
Mit der maschinellen und automatisierten Fertigung von Schuhen im industriellen Zeitalter ging die Herstellung von Schuhen als Haupttätigkeit der Schuhmacher langsam verloren. Nur noch selten stellen Schuhmacher Schuhe in Handarbeit her. Einige Schuhmacher haben die traditionelle Fertigung von Schuhen als Nische erkannt, und bieten ihre Produkte für einen kleinen, exklusiven Kundenkreis an.
Ein Großteil der Schuhmacher beschränkt sich allerdings mittlerweile in erster Linie auf die Reparatur oder die Instandsetzung von Schuhen, den Vertrieb von speziellen Pflegemitteln oder auch den Verkauf von Schuhen. In der Schuh-Industrie arbeiten meist keine Schuhmacher, sondern Schuh- und Lederwarenstepper sowie Schuhfertiger. Bei beiden Tätigkeiten handelt es sich um Ausbildungsberufe, die dem des Schuhmachers ähnlich sind.

Der Beruf der Orthopädie-Schuhmacher

Sehr gefragt sind die handwerklichen Fähigkeiten des Schuhmachers weiterhin im Bereich der Orthopädie-Schuhmacher. Die Ausbildung zum Orthopädie-Schuhmacher unterscheidet sich von der Ausbildung zum normalen Schuhmacher und dauert geringfügig länger. Da es sich um einen medizinisch-technischen Handwerksberuf handelt, ist neben den handwerklichen Fähigkeiten eines Schuhmachers auch medizinisches Wissen über Fußgesundheit nötig.

Werkzeuge und Materialien eines Schuhmachers

Wie jeder Handwerksberuf erfordert der Beruf des Schuhmachers eine gute Kenntnis der verwendeten Werkzeuge und Materialien.

- Werkzeuge: Hier hat sich für die Schuhmacher in den letzten Jahrzehnten kaum etwas verändert. Der Standard-Werkzeugsatz der Schuhmacher (unter anderem Hammer, Zangen, Messer, Raspeln, Ahlen...) wurde lediglich um einige modernere Maschinen ergänzt.
- Materialien: Im Unterschied zu den Werkzeugen ist der Schuhmacher hier mit einer großen Vielfalt konfrontiert. Die Vielzahl an natürlichen und synthetischen Materialien erfordert vom Schuhmacher ein wahres Fingerspitzengefühl, um das richtige Material für den richtigen Zweck zu finden.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.