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Frauenarzt Hasenbergl: 3 Einträge gefunden

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Branche: Frauenarzt Hasenbergl
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Brancheninfo: Frauenarzt

Frauenarzt
Ein Gynäkologe (umgangssprachlich auch Frauenarzt genannt) ist ein Facharzt für die Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Sexual-, Fortpflanzungsorgane und der weiblichen Brust. Die Gynäkologie zählt zu den operativen Fachgebieten der Medizin.
Klassische Eingriffe beim Frauenarzt sind unter anderem Hysterektomie (Gebärmutterentfernung), Tubenligatur (Eileiterunterbindng zur Sterilisation) und laparoskopische ovarielle Cystektomie (Eierstockzystenentfernung mittels Schlüssellochoperation durch die Bauchwand). Neben Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Schwangerschaft bieten viele Frauenärzte auch ambulante Operationen, Schönheitsoperationen wie Brustvergrößerung und Brustverkleinerung oder Bauchstraffung an (näheres siehe "Aufgaben").

Aufgaben eines Frauenarztes

Meist führen Frauenärzte folgende Untersuchungen/Beratungen durch:

Früherkennung: Frauenärzte führen Frühuntersuchungen durch, um Krankheiten bereits im Anfangsstadium zu erkennen. Eine gynäkologische Früherkennungsuntersuchung beinhaltet verschiedene Verfahren wie Tastuntersuchung der Brust, Kolposkopie, Abstrich, Ultraschall und Darmkrebs-Früherkennung. Frauen ab 20 sollten bereits halbjährlich zur Gebärmutterhalskrebs-Untersuchung gehen.
Schwangerschaft: "Was kann ich tun, damit mein Kind gesund auf die Welt kommt?" - Diese Frage stellt sich wohl jede schwangere Frau. Ein Frauenarzt hat die richtigen Antworten parat. Mit Messverfahren wie Nackentransparenzmessung, Triple-Test oder Toxoplasmosetest können Krankheiten früh erkannt und behandelt werden.
Kinderwunsch/Sterilität: Wenn Paare kinderlos bleiben, kann der Frauenarzt Untersuchungen durchführen und so Krankheiten feststellen, die zu der Unfruchtbarkeit der Frau geführt haben. Im Anschluss an die Diagnose kann der Gynäkologe eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten wie Insemination, Hormonbehandlung, In-Vitro-Fertilisation oder andere Methoden vorschlagen. Ein Frauenarzt klärt auch über die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse auf.
Empfängnisverhütung: Frauenärzte beraten über Möglichkeiten der Empfängnisverhütung. Zu den geläufigsten Methoden zählen Pille, Hormonspirale und Kupferspirale, Hormonimplantate, Hormonring, Hormonpflaster und 3-Monats-Spritze.
Mädchensprechstunde: Der erste Frauenarztbesuch fällt vielen Frauen schwer. Mit speziellen Mädchensprechstunden wollen Gynäkologen diese Angst nehmen. Eine Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl findet nur auf Wunsch der Patientin statt. Stattdessen redet der Frauenarzt mit der Patientin über die körperliche Entwicklung, Regelblutung, Sexualität und Verhütung.
IGEL: Viele Frauenärzte bieten noch Dienstleistungen wie Ernährungsberatung, Haarentfernung, Akupunktur, Schönheitsoperationen und Anti-Aging an. Die meisten dieser Leistungen (Individuelle Zusatzleistungen, kurz "IGEL", genannt) werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Ausbildung eines Frauenarztes

Ein Frauenarzt braucht in Deutschland ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine fünfjährige Weiterbildung, die ihn zu einem "Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe" macht. Drei Jahre der Weiterbildung muss der Gynäkologe im Stationsdienst ableisten. Auf diese Weiterbildungszeit können ein halbes Jahr Anatomie, Chirurgie, Humangenetik, Pathologie oder Urologie anrechnen.
Bei der Anmeldung zur Facharztprüfung bedarf es der Erfüllung eines "OP-Kataloges" sowie dem Nachweis selbstständig durchgeführter diagnostischer Verfahren bzw. von mindestens 250 selbstständig geleiteten Geburten, Kaiserschnitten und vaginal-operativen Entbindungen. Außerdem muss der angehende Gynäkologe alle bildgebenden Methoden der Gynäkologie und Geburtshilfe beherrschen, zu denen unter anderem allgemeine Sonographie, Dopplersonografie, sonografischer Fehlbildungsausschluss des Ungeborenen, urodynamische Messung, Kolposkopie, Mammographie und Zytologie zählen.
Die Weiterbildung zum Frauenarzt gilt als eine der aufwendigsten Facharztweiterbildungen der Medizin.

Hasenbergl

Hasenbergl

Das Hasenbergl ist ein Viertel am nördlichen Stadtrand Münchens. Zusammen mit dem Stadtteil Feldmoching bildet das Hasenbergl den Bezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24).

Lage und Verkehrsanbindung des Hasenbergl

Das Hasenbergl befindet sich ganz im Norden Münchens. Den nördlichen Rand des Hasenbergl bildet die nördliche Stadtgrenze der Landeshauptstadt. Die südliche Grenze besteht aus dem Rangierbahnhof München Nord. Im Osten wird das Hasenbergl von der Schleißheimerstraße begrenzt, im Westen liegt Feldmoching. Für Autofahrer bietet der Münchner Autobahnring (A99) optimalen Anschluss an die Autobahnen rund um München.
Die Anbindung des Hasenbergl an das Streckennetz des öffentlichen Nahverkehrs ist gut. Die U-Bahn Linie U2 (Endstation Feldmoching) bedient das Hasenbergl direkt, der Hauptbahnhof kann auf diesem Weg ohne Umsteigen erreicht werden. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien. Durch die S-Bahn-Haltestelle Feldmoching (S1) verfügt das Hasenbergl zudem über eine bequeme Anbindung an den Münchner Flughafen.

Woher kommt der Name Hasenbergl?

Der Name Hasenbergl ist auf die frühere Bezeichnung des Gebietes als "Kaninchenberg" zurückzuführen. Das Viertel wurde so genannt, weil die bayrischen Kurfürsten dort früher auf Kaninchenjagd gingen. Im Sprachgebrauch wurde dieser "Kaninchenberg" dann nach und nach zum "Hasenbergl".
Massiv besiedelt wurde das Gebiet erst ab den 1960er Jahren. Mehrere Wohnungsbaugesellschaften errichteten dort große Wohnkomplexe. Ein Großteil dieser Siedlungen ist dem sozialen Wohnungsbau zuzuordnen. Im Hasenbergl fanden somit zunächst eher einkommensschwache Münchnerinnen und Münchner (erschwinglichen) Wohnraum. Aus diesem Grund (und wegen der schlechten Infrastruktur) galt das Hasenbergl lange Zeit als sozialer Brennpunkt Münchens.

Das Hasenbergl heute

Mittlerweile hat sich im Hasenbergl einiges getan. Das Hasenbergl legt seine Rolle als "graue Maus" unter den Münchner Stadtvierteln nach und nach ab. Die schlechte Infrastruktur der Anfangsjahre wurde durch zahlreiche Großprojekte (wie den Bau der U-Bahn Anbindung) und die Konstruktion sozialer Einrichtungen (wie Kirchen, Kindergärten, Schulen...) erheblich verbessert.
Auf diese Weise gewinnt das Hasenbergl stetig an Lebensqualität. Mittlerweile gibt es im Hasenbergl 16 Schulen, 22 Sportanlagen, zwei Altenheime sowie eine leistungsfähige medizinischen Infrastruktur. Das Hasenbergl bleibt jedoch in erster Linie ein Wohnviertel, nur wenige Unternehmen haben sich im Hasenbergl angesiedelt.

Bekannte Einwohner des Hasenbergl

Das Hasenbergl ist (beziehungsweise war) die Heimat zahlreicher bekannter Münchnerinnen und Münchner. Unter ihnen sind die Fußballspieler Andreas Ottl und Daniel Bierofka, der Kabarettist und Musiker Willy Astor, der Schauspieler Günther Kaufmann sowie die Schauspielerin Ursula Buchfellner.