Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Gardinen Haidhausen wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 18.126 mal besucht!

Gardinen Haidhausen: 3 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 3
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Gardinen Haidhausen
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 3
Ähnliche Branchen - 4 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 4 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 9 Branchen gefunden

Brancheninfo: Gardinen

Gardinen

Gardinen sind Textilien, die man sich zum Blickschutz und zur Dekoration an das Fenster hängt. Meist sind die Textilien sehr dünn und leicht, hauptsächlich werden für Gardinen Baumwollstoffe, Leinen oder Seide verwendet. Allerdings werden auch Synthetikstoffe immer beliebter und lösen nach und nach die Naturfaser ab, so dass es inzwischen viele Gardinen aus Synthetikstoffen im Handel gibt.
Das Wort Gardine stammt ursprünglich aus dem Niederdeutschen und dem Niederländischen. Im 15. und 16. Jahrhundert hat man damit eigentlich Bettvorhänge bezeichnet, erst im Laufe der Zeit kamen Gardinen in dem heutigen Sinne in Gebrauch. Mit dem Begriff Store bezeichnet man transparente Gardinen.

Vorteile von Gardinen

Gardinen erfüllen mehrere Funktionen. Zum einen sind sie sehr dekorativ. Die Auswahl bei Gardinen reicht von modernen und barocken über schlichte bis hin zu klassischen Formen. Gardinen beeinflussen das Raumgefühl - schöne Gardinen verbreiten ein "heimeliges Gefühl" und sind oft attraktiver als schlichte Rollos oder als einige Vorhänge.
Andererseits erfüllen Gardinen auch eine Schutzfunktion - sie bedecken schließlich ein Fenster entweder teilweise oder ganz und erschweren so Blicke in Wohnräume. Außerdem halten sie die Hitze von Sonneneinstrahlung zurück. Einige Gardinen sind so dicht gewoben, dass sie auch Zugluft abhalten.

Design von Gardinen

Je nach Haushalt und Geschmack der Besitzer kommen ganz unterschiedliche Gardinen zum Einsatz. So ändern sich von Gardine zu Gardine die Länge, Farbe, und das Material. In letzter Zeit sind so genannte Schlaufengardinen immer beliebter geworden: Das sind Gardinen, die an Schlaufen aus dem eigenen Material an der Gardinenstange befestigt werden.
Wie oben erwähnt gibt es verschiedene Materialien für Gardinen, wobei synthetische Stoffe auf dem Vormarsch sind. Man verwendet sowohl gewirkte, gewebte, geklöppelte, bestickte, beflockte oder geknotete Stoffe für Gardinen. Ein Augenmerk liegt bei Gardinen heute auf der Verwendung von schwer entflammbaren Stoffen. Das ist wichtig, da Gardinen schnell zu brennen anfangen. Die Baunorm DIN 4102 regelt das Brandverhalten von Baustoffen, also auch von Gardinen.
Man unterscheidet außerdem zwischen Fertiggardinen und Maßgardinen. Fertiggardinen sind Gardinen, die es im Handel zu Standardmaßen gibt. Sie entstammen meist der Massenproduktion und werden in großer Stückzahl gefertigt. Die Maßgardine hingegen ist ein individuelles Stück, das vom Raumausstatter extra für den Kunden entworfen und produziert wird. Natürlich macht sich das auch im Preis bemerkbar.

Befestigung von Gardinen

Oftmals werden Gardinen mit Gardinenstangen oder Gardinenleisten ausgeliefert, an denen sie dann befestigt werden. Häufig sind diese Halterungen verziert und bestehen aus dekorativen Materialien, früher waren auch fest montierte Führungsschienen aus Kunststoff beliebt. Sie werden heutzutage allerdings seltener für Gardinen eingesetzt.
Zum Auf- und Zumachen von Gardinen verwendet man meist Kordeln oder Schleuderstäbe. Letztere werden in den ersten Gardinenring eingeclipst. Manche Systeme ermöglichen es auch, Gardinen direkt unter der Zimmerdecke aufzuhängen - dazu braucht man so genannte Schlaufengleiter. Ein weiteres neuartiges Gardinensystem ist der Panelschlitten.

Haidhausen

Haidhausen

Haidhausen ist ein Stadtteil im Münchner Zentrum und bildet zusammen mit der Au den Stadtbezirk 5 "Au-Haidhausen". Haidhausen wird auch oftmals als das "Zweite Schwabing" bezeichnet, da sich in Haidhausen in den vergangenen Jahren viele Bars und Szenekneipen angesiedelt haben. Besonders junge Menschen zieht es in das neue Münchner In-Viertel Haidhausen.
In Haidhausen und in der Au leben insgesamt 52.000 Menschen auf einer Fläche von 422 Hektar. 62 Prozent der Haushalte in Haidhausen und in der Au sind Ein-Personen-Haushalte - man sieht anhand dieser Zahl wieder, dass Haidhausen gerade bei Singles begehrt ist. Der Ausländeranteil beträgt 25 Prozent.

Geschichte von Haidhausen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haidhausen im Jahre 808. Damals nannte sich Haidhausen noch "haidhusir" und war eine kleine Ansammlung von Häusern mit einer Kirche. Haidhausen konnte man von München aus über einen "gaachen Steig" (also: "sehr steiler Weg") erreichen, der Name wandelte sich im Laufe der Jahre zu "Gasteig". Der Name taucht auch heute noch in Haidhausen auf - so heißt das bekannte Kulturzentrum am Rosenheimer Platz.
Haidhausen war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für München, weil der Salzweg durch das Dorf führte. Politisch gesehen gehörte Haidhausen bis 1612 zu Wolfratshausen hinzu. Danach bildete Haidhausen mit Au und Untergiesing eine eigene Verwaltung. 1826 schließlich ging das Dorf an den bayerischen Staat über und wurde 1854 eingemeindet. Danach wuchs Haidhausen in Folge der Industrialisierung stark an - bald überschritt die Einwohnerzahl die fünfstellige Marke.

Haidhausen heute

Der Charakter von Haidhausen hat sich gewandelt. War Haidhausen früher noch eine Arbeitervorstadt mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen, ist es heute ein absolutes In-Viertel mit Luxuswohnungen und vielen Einwohnern mit hohem Einkommen- und Bildungsniveau. Haidhausen ist so beliebt, weil es nahe an der Isar liegt, eine zentrale Lage hat, gut erreichbar ist und viele Freizeitmöglichkeiten bietet.
Auch die Wirtschaftsstruktur hat sich in Haidhausen gewandelt. Früher war in dem Stadtteil viel produzierendes Gewerbe und Industrie angesiedelt. Heute entfällt ein Großteil der Arbeitsplätze auf den Dienstleistungssektor. Überall finden sich Geschäfte, Boutiquen, Banken, Versicherungen, Reisebüros und trendige Läden. Neben den Isarauen finden sich in Haidhausen und in der Au zahlreiche Erholungsmöglichkeiten wie 16 Sportanlagen, fünf Theater, sechs Kinos und ein Hallenbad - das traditionsreiche Müller'sche Volksbad.

Verkehrsanbindung von Haidhausen

Haidhausen liegt zentral in München und ist demnach ausgezeichnet an den öffentlichen Verkehr angebunden. Unter anderem verkehren hier verschiedene S-Bahnen der Stammstrecke an den Stationen Rosenheimer Platz und Ostbahnhof sowie die U-Bahnlinien U4 und U5 (Max-Weber-Platz).
Auch mit dem Auto erreicht man Haidhausen gut, beispielsweise über die Einsteinstraße, die Innere Wiener Straße und die Ismaninger Straße. Wer in Haidhausen parken will, sollte allerdings Geduld mitbringen: Ein freier Parkplatz ist oftmals nur sehr schwer zu finden.