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Brancheninfo: Kinderarzt

Kinderarzt

Ein Kinderarzt ist ein Facharzt, der sich mit der Entwicklung des Organismus von Kindern und Jugendlichen, den dabei auftretenden Erkrankungen, deren Diagnose, Prävention, Behandlung und Therapie beschäftigt. Im allgemeinen Sprachbegriff spricht man von Kinderarzt oder Kinder- und Jugendmedizin, ein weiterer Begriff ist die Pädiatrie.
Zwar beschäftigt sich ein Kinderarzt mit allen Teilgebieten der klinischen Medizin, ein besonderer Schwerpunkt bei der Arbeit eines Kinderarztes liegt aber auf der Prävention von Erkrankungen. Viele Kinder gehen beispielsweise zu einem Kinderarzt, um sich präventiv gegen Krankheiten impfen zu lassen.

Die Geschichte des Kinderarztes

Bereits im Altertum befassten sich Ärzte mit den Erkrankungen bei Kindern - einen eigenen Kinderarzt nach dem heutigen Vorbild gab es damals aber noch nicht. Besondere Maßnahmen zur Neugeborenenpflege sind beispielsweise in brahmanischen Schriften aus Indien um etwa 500 v. Chr. überliefert. Im Mittelalter widmeten sich mehrere Ärzte der Kinderheilkunde, allerdings gab es auch kaum einen eigenen Kinderarzt. Die meisten Mediziner betrieben die Studien an der Kinderheilkunde neben ihrer Haupttätigkeit als Arzt.
Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts erkannte man, dass Kinder teilweise andere Krankheiten als Erwachsene bekommen können. Mit der Zeit öffneten mehr Kinderhospize und Spitäler ihre Pforten für kranke Kinder. Anfänglich unter starken Widerstand entwickelte sich die Kinderheilkunde schließlich zu einem eigenen Fachgebiet. So entstand nach und nach der heutige Beruf des Kinderarztes.

Ausbildung zum Kinderarzt

Wer in Deutschland Kinderarzt werden will, muss nach einem absolvierten Medizinstudium eine Zusatzausbildung machen. Diese Weiterbildung dauert fünf Jahre, davon müssen zwölf Monate in der Kinder- und Jugendpsychiatrie oder der Kinderchirurgie und sechs Monate in einem fachfremden Gebiet abgeleistet werden.
Nachdem ein Kinderarzt seine Ausbildung abgeschlossen hat, kann er sich noch in verschiedenen Gebieten weiterbilden lassen (siehe unten). Wie bei der Facharztausbildung selbst sind auch in diesem Fall die Ausbildungszeiten und die Inhalte der Weiterbildung von der Ärztekammer festgesetzt.

Spezialisierung eines Kinderarztes


Ein Kinderarzt beschäftigt sich oft mit allgemeinen Erkrankungen, allerdings gibt es auch im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin verschiedene Spezialgebiete, darunter folgende vier Schwerpunktkompetenzen:

- Kinderhämatologie und Kinderonkologie: Ein Kinderarzt, der sich mit der Hämatologie und Onkologie beschäftigt, befasst sich mit Blut- und Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
- Kinderkardiologie: In der Kinderkardiologie behandelt ein Kinderarzt Krankheiten am Herz wie angeborene Herzfehler, erworbene Herzfehler, Herzmuskelerkrankungen und Herzrhythmusstörungen.
- Neonatologie: Ein Kinderarzt, der sich auf dem Gebiet der Neonatologie weitergebildet hat, befasst sich mit der Versorgung von erkrankten Neugeborenen und Frühgeborenen.
- Neuropädiatrie: Parallel zu dem Neurologen behandelt ein Kinderarzt mit einer Weiterbildung in der Neuropädiatrie Erkrankungen am Nervensystem eines Kindes oder eines Jugendlichen.

Darüber hinaus kann sich ein Kinderarzt auf vielen Bereichen weiterbilden lassen wie beispielsweise in der Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie, der Kinder-Gastroenterologie, Kinder-Nephrologie, Kinder-Orthopädie, Kinder-Pneumologie und Kinder-Rheumatologie.
Dazu gibt es noch die Sozialpädiatrie, welche sich mit der Betreuung von entwicklungsgestörten Kindern beschäftigt. Ein Kinderarzt, der in der Sozialpädiatrie tätig sein möchte, hat in der Regel eine Neuropädiatrische Weiterbildung absolviert. Dieser Fachbereich ist eng mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie verknüpft.
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Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.