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Apotheke in Ottobrunn: 7 Einträge gefunden

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Ap. am Bahnhof

Apotheke Ottobrunn
Tel.: (089) 6015923
Roseggerstr. 34
85521
Ottobrunn
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Ap. am Rathaus

Apotheke Ottobrunn
Tel.: (089) 62987140
Naupliaallee 8
85521
Ottobrunn
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Brunnen-Apo.

Apotheke Ottobrunn
Tel.: (089) 6091280
Ottostr. 5
85521
Ottobrunn
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Luna-Ap.

Apotheke Ottobrunn
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Otto-Ap.

Apotheke Ottobrunn
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Palmen-Ap.

Apotheke Ottobrunn
Tel.: (089) 6090220
Ottostr. 47
85521 Ottobrunn
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Tannen-Ap.

Apotheke Ottobrunn
Tel.: (089) 6099644
Ottostr. 80
85521 Ottobrunn
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Brancheninfo: Apotheke

Apotheke

Allgemeines zu den Apotheken

Als Apotheke bezeichnet man ein Geschäft, in dem Medikamente verkauft, geprüft und auch hergestellt werden. Die Apotheken erfüllen somit den Auftrag des Gesetzgebers, die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Die Herstellung von Medikamenten erfolgt heutzutage hauptsächlich durch die Pharmahersteller, so dass dieses Aufgabengebiet nur noch in einem geringen Maß erledigt wird. Dagegen hat sich die ausführliche Beratung der Patienten zu einer Hauptaufgabe der Apotheken entwickelt. Hierzu gehören die Aufklärung von Nebenwirkungen und die Erkennung von möglichen Wechselwirkungen, die durch die Einnahme anderer Medikamente entstehen können.
Seit 1951 wurde ein einheitliches Symbol für die Apotheken eingeführt, dass "rote A" mit einer Giftschale und der Äskulapschlange. Dieses Kennzeichen findet man an jeder Apotheke und ist auch allseits bekannt.

Personal einer Apotheke

Eine Apotheke muss zwingend von einem staatlich geprüften Apotheker geleitet werden. Urlaubs- und krankheitsbedingt darf er sich bei einer Abwesenheitszeit von bis zu 4 Wochen pro Jahr von einem Pharmazieingenieur oder einem Apothekerassistenten vertreten lassen. Ist der Apotheker länger abwesend, so muss er zwangsläufig von einem Apotheker vertreten werden.
Medikamente sind besonders erklärungs- bzw. beratungsbedürftige Waren. Daher dürfen Medikamente nur in Apotheken und nur von pharmazeutischem Personal verkauft werden. Zu diesem Fachpersonal zählen Apotheker, Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure und pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA). Letztgenannte dürfen Medikamente nur unter Aufsicht des Apothekers ausgeben. Ferner gehören zum Personal einer Apotheke die pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten bzw. die Apothekenhelfer.

Geschichte der Apotheke

Das Wort Apotheke stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Aufbewahrungsort". Bei dem Aufbewahrungsort handelte es sich um einen Raum innerhalb eines Klosters, in dem Heilkräuter aufgewahrt wurden.
Die ersten Apotheken bzw. die Vorläufer der Apotheken wurden von Kaufleuten betrieben, die Heilkräuter und Gewürze zum Verkauf angeboten haben. Da die meisten Gewürze aus dem Vorderen Orient eingeführt wurden, handelte es sich bei diesen "Apotheken" eher um eine Art Kolonialwarenladen.
Im Jahr 1241 wurde durch den römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. das "Edikt von Salerno" (auch "Edikt von Melfi") erlassen. Es handelt sich hierbei um die erste gesetzliche Trennung der Berufe Arzt und Apotheker. Demnach durften Ärzte keine Apotheke besitzen bzw. daran beteiligt sein. Damit soll vermieden werden, dass ein Arzt die Medikamente verschreibt, die er selbst verkauft.
Ferner wurden die Arzneimittelpreise gesetzlich festgeschrieben, um eine Preistreiberei bzw. Wucher zu unterbinden.
Das "Edikt von Salerno" wurde zum Vorbild der Apothekengesetze in ganz Europa. Hieraus entstanden auch zahlreiche städtische Apothekenordnungen, in denen festgelegt wurde, dass Apotheken nur Arzneimittel verkaufen dürfen.
Im Mittelalter wüteten viele Epidemien. Eine der größten europäischen Epidemien forderte in dem Zeitraum von 1347 bis 1353 schätzungsweise 25 Millionen Todesopfer. Die durch die Pest ausgelöste Epidemie, die ein Drittel der Bevölkerung auslöschte, ging auch als "Schwarzer Tod" in die Geschichte ein.
Diese Epidemien führten dazu, dass die meist fahrenden Arzneimittelhändler in den Städten sesshaft wurden. Ferner wurden nun nicht nur Heilpflanzen, Gewürze und Drogen verkauft, sondern auch Arzneimittel in einer Werkstatt mit angeschlossenem Verkaufsraum (eine sog. "Offizin") hergestellt werden.
Durch das zunehmende Wissen der Chemie entwickelten sich die Apotheken im 17. und 18. Jahrhundert vom Ort der Arzneimittelherstellung auch zum Ort der Arzneimittelforschung. Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die pharmazeutische Industrie, die die bisherigen Hauptaufgaben der Apotheken, die Produktion und die Forschung, übernommen hat. Die Apotheken spezialisierten sich daher auf die Prüfung der Qualität und der Identität von Arzneimitteln, sowie einer umfassenden Beratung rund um das Thema Arzneimittel.

Versandapotheke

Neben den traditionellen Apotheken vor Ort haben sich durch die Einflüsse des Internets Versandapotheken entwickelt. Der Vorteil von diesen Versandapotheken liegt darin, dass der Kunde bequer seine Medikamente im Internet oder per Telefon bestellen kann und diese dann nach Hause geliefert werden. Die Hauptaufgabe der traditionellen Apotheken, die umfangreiche persönliche Beratung der Kunden, wird hier per E-Mail oder Telefon durchgeführt.

Aufgaben der Apotheken

Arzneimittel sind entweder verschreibungspflichtig oder nicht. Verschreibungspflichtig heißt, dass der Kunde die Medikamente von einer Apotheke erhält, wenn er hierfür ein ärztliches Rezept vorlegen kann. Diese verschreibungspflichtigen Medikamente bedürfen einer Beratung, weshalb sie nur in Apotheken verkauft werden dürfen (sog. Apothekenpflicht). Die Ausgabe und die damit verbundene Beratung erfolgt nur durch gut geschultes Fachpersonal.
Neben dem Verkauf, der Prüfung und der Herstellung von Arzneimitteln bieten Apotheken auch ein reichhaltiges Zusatzsortiment und umfangreiche weitere Leistungen an. Zu dem Zusatzsortiment können beispielsweise homöopathische Produkte und Produkte der Krankenpflege (z.B. Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Stützstrümpfe, etc.) und der Kosmetik gehören. Weiterhin bieten viele Apotheken einen Überprüfungsservice für Ihren Erste-Hilfe-Schrank, der Hausapotheke, den Kfz-Verbandkasten und der Reiseapotheke an.
Ferner führen einige Apotheken auch Blutuntersuchungen (z.B. Cholesterin-Untersuchung, Glucose-Untersuchung) durch und bieten zahlreiche Informationen rund um die Themen Asthma, Allergie, Ernährung, Diabetes, Homöopathie und Reise-Apotheke an.

Ottobrunn

Ottobrunn wird eine Gemeinde südöstlich von München genannt. Ottobrunn ist ungefähr 15 Kilometer vom Münchner Stadtzentrum entfernt, und liegt somit in direkter Nachbarschaft zur Landeshauptstadt München. Im Norden wird Ottobrunn von der Gemeinde Neubiberg begrenzt, im Süden von Taufkirchen und Hohenbrunn. Im Westen von Ottobrunn liegt Unterhaching.
Die Gemeinde Ottobrunn erstreckt sich über ungefähr 523 Hektar und wird von ca. 20.000 Bürgerinnen und Bürgern bewohnt. Ottobrunn ist folglich die am dichtesten besiedelte Gemeinde im Münchner Landkreis.

Geschichte von Ottobrunn

Ursprünglich handelt es sich bei der heutigen Gemeinde Ottobrunn um einen Ortsteil von Unterhaching. Erstmals besiedelt wurde das Gebiet relativ spät im beginnenden 20. Jahrhundert. Der Name von Ottobrunn geht auf Prinz Otto von Wittelsbach zurück. Dieser verabschiedete sich auf einer Reise nach Griechenland Nahe Ottobrunn von seinem Vater. Die Ottosäule, die an diesen Moment erinnert, ist zum Wahrzeichen von Ottobrunn geworden.
Mit der wachsenden Bedeutung der heutigen Gemeinde Ottobrunn wurde ein eigener Name notwendig. Um an Prinz Otto zu erinnern, fiel die Wahl auf Ottobrunn. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde Ottobrunn 1955 eine eigene Gemeinde und war nicht mehr unter der Verwaltung von Unterhaching.

Ottobrunn heute

Hatte Ottobrunn früher noch den Charakter einer Gartenstadt, trugen ein rasches (wirtschaftliches) Wachstum und bis heute steigende Einwohnerzahlen zu einer Veränderung des Bildes der Gemeinde Ottobrunn bei. Bis in die 80er Jahre hinein verfügte Ottobrunn nicht über einen eigenen, gewachsenen Stadtkern. Dies wurde durch den Bau eines neuen Rathauses und einer eigenen Fußgängerzone korrigiert.
Ottobrunn unterhält zahlreiche Städtepartnerschaften. Freundschaftliche Verbindungen bestehen von Ottobrunn beispielsweise mit Margreid an der Weinstraße (in Südtirol/Italien), Mandelieu-La Napoule (Frankreich) und nach Nauplia (Griechenland). Ottobrunn ist Deutschlandweit ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Durch zahlreiche Projekte erreichte Ottobrunn bei landes- und bundesweiten Wettbewerben Auszeichnungen.
Ottobrunn verfügt über eine gute kulturelle und soziale Infrastruktur. Ein Veranstaltungszentrum sowie Museen und Galerien tragen zur kulturellen Vielfalt in Ottobrunn bei.

Verkehrsanbindung von Ottobrunn

Die Verkehrsanbindung von Ottobrunn ist äußerst gut. Mit dem Auto befinden sich der Münchner Autobahnring A99 und die Autobahn München-Stuttgart (A8) in nächster Nähe.
Ottobrunn ist über einen eigenen Bahnhof in das Münchner S-Bahn-Netz eingebunden. Die S-Bahnlinie S6 verkehrt dort ca. alle 20 Minuten. Die Lokal- und Fernbahnhöfe Ostbahnhof und Hauptbahnhof sowie das Münchner Stadtzentrum sind von Ottobrunn aus jeweils in wenigen Minuten und ohne Umsteigen zu erreichen. Die S-Bahn Haltestelle in Ottobrunn ist die letzte Haltestelle im Innenraum des Münchner Nahverkehrsnetzes.
Auch innerhalb von Ottobrunn steht ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz des Münchner MVV zur Verfügung, dessen sieben Buslinien teilweise bis in die Nachbargemeinden und nach München führen. Die meisten der Buslinien, die einen Haltepunkt in Ottobrunn haben, laufen am S-Bahnhof zusammen. Somit ist ein nahtloser Übergang zwischen den beiden Verkehrsmitteln gewährt.