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Brancheninfo: TCM

TCM München


Als traditionelle chinesische Medizin, TCM oder chinesische Medizin wird jene Heilkunde bezeichnet, die sich in China seit mehr als 2000 Jahren entwickelt hat und dort auch seitdem praktiziert wird. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst den ostasiatischen Raum, insbesondere Vietnam, Korea und Japan. Auf dieser Grundlage entwickelten sich spezielle Varianten in diesen Ländern. Besonders bekannt ist die japanische Kampo-Medizin.
Akupunktur ist eine Behandlungsmethode, die zur Traditionellen Chinesischen Medizin gehört und seit Jahrtausenden als Naturheilverfahren angewandt wird. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus Nadel und  Stechen. In der ursprünglichen chinesischen Wortbedeutung heißt es Brennen und Stechen. Damit wird auch auf das Erhitzen (Moxibustion) verwiesen. Die Methode hat sich somit neben der klassischen (westlichen) Schulmedizin zur Behandlung von diversen Krankheitszuständen etabliert. Die Ursprünge der Akupunktur weisen in die Zeit vor Christi Geburt, einige Quellen sehen die ersten Zeugnisse für ähnliche Akupunktur- Heilmethoden schon in der Zeit von 3000 bis 4000 vor Christus. Heute gibt es eine Fülle von ausdifferenzierten Spezialgebieten zu allen Bereichen wie Körper-, Laser-, Ohren-, Periost-Akupunktur oder Akupunkturmassage. Selbstverständlich sollte wie in der klassischen westlichen Medizin vor jeder Behandlung eine eingehende Diagnostik erfolgen. Vor der Behandlung sollten dadurch Entzündungen oder operationsbedürftige Befunde ausgeschlossen werden. In München gibt es viele Anbieter von entsprechenden Behandlungsmethoden, als Verband fungiert die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. Gerade in München gibt es eine große Auswahl an Anbietern von TCM oder auch Heilpraktikern. Oft werden die Praxen kombiniert mit Angeboten aus der Psychotherapie, Gynäkologie und Trainingstherapie um komplexe Krankheitsbilder behandeln zu können und um einen ganzheitlichen Ansatz zu entsprechen. Weitere verwandte Themen sind Psychosomatik, Chinesische Kräutertherapie und Tuina (Massage). Eine Akupunkturbehandlung dauert meistens 30-45 Minuten und umfasst zirka fünf bis zehn Sitzungen. Derzeit bieten die meisten gesetzlichen Krankenkassen eine Abrechnung für einige Schmerzindikationen in Modellversuchen an, wenn der Arzt seine Qualifikation nachweisen kann. Die privaten Krankenkassen übernehmen im Allgemeinen die Kosten bei chronischen Schmerzzuständen. Auch in München ist diese Art der Medizin mittlerweile weit verbreitet.

Wo findet man TCM-Praxen in München?

Die TCM ist mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum verbreitet. Sie hat eine Reihe von ärztlichen Gesellschaften hervorgebracht.Auch in der Stadt München spezialisieren sich aufgrund hoher Nachfrage immer mehr Ärzte auch auf Akupunkturbehandlungen und TCM-Methoden. Vor allem in Maxvorstadt, Berg am Laim und Nymphenburg gibt es renommierte Fachärzte. Auch gibt es in München einige Gemeinschaftspraxen; die sich auf die Ausübung von alternativen Ansätzen und Naturheilverfahren spezialisiert haben. Hier findet man neben TCM auch noch ähnliche alternative Therapieformen, beispielsweise aus der Osteopathie, Trainingstherapie oder der Homöopathie in München. Ob die Behandlung von der Krankenversicherung in München erstattet werden kann, entnehmen Sie am besten dem dazugehörigen Kundendienst.

Verfahren der TCM

Zu den therapeutischen Verfahren der TCM zählen vor allem deren Arzneitherapie und die Akupunktur sowie die Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten). Zusammen mit den verschiedenen Massagetechniken wie Tuina Anmo und Shiatsu, mit Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan und mit einer am Wirkprofil der Arzneien ausgerichteten Diätetik werden die Verfahren heute gerne als die „fünf Säulen“ der chinesischen Therapie bezeichnet. Die TCM ist die traditionelle Medizin mit dem größten Verbreitungsgebiet, besonders die Akupunktur wird heute weltweit praktiziert. Die TCM gilt als alternativ- oder komplementärmedizinisches Verfahren.
Von wissenschaftlicher Seite, insbesondere der evidenzbasierten Medizin, wird die therapeutische Wirksamkeit vieler Behandlungsmethoden der TCM bestritten. Viele Annahmen der TCM widersprechen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Einige empirisch belegte Wirkungen werden auf Placebo Effekte zurückgeführt.

Entstehungsgeschichte der TCM-Methode

Viele Patienten beschäftigen sich auch mit der Entstehungsgeschichte der Behandlungsmethoden, um ein tieferes Verständnis zu erlangen. Meist wird hier der sogenannte gelbe Kaiser Huangdi Neijing genannt. Er etablierte eine Lehre zu Integration der Aku-Moxi-Therapie in die damalige Medizin und beschreibt verschiedene Nadeln. Dazu kamen im geschichtlichen Ablauf Stichtechniken und die Indikationen für die Anwendung bestimmter Punkte. Die Punkte folgen einem System entlang wichtigster Leitbahnen. Weitere historische Werke sind die Erläuterungen der 14 Hauptleitbahnen von Hua Boren von 1341 und die Summe der Aku-Moxi-Therapie von Yang Jizhon von 1601. In Europa wird die Akupunktur erstmals erwähnt im Jahr 1675 von dem Holländer De Bondt, als Methode aus Japan. Im Jahr 1824 erscheint die erste bekannte deutschsprachige Veröffentlichung über Akupunktur: die Übersetzung von A Treatise on Acupunturation des Engländers James M. Churchill. Im Westen wurde gleichwohl die Traditionelle Chinesische Medizin erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts populär, aber heute ist sie fest etabliert.

Methoden in der TCM

Nach der TCM ist es möglich, dass die sogenannten inneren Störungen im Außenbereich des menschlichen Körper auf verschiedene Arten auftreten können. Entsprechend gibt es diagnostische Verfahren, welche sich auf die sinnlich wahrnehmbare Beschaffenheit der Körperaußenseite    richtet. Vor allem die Zungendiagnose ist sehr bekannt und weitverbreitet.
Zur Behandlung werden auch verschiedene Methoden in Kombination angewandt. Die fünf wichtigsten Methoden sind die Akupunktur und die verschiedenen Massagetechniken und Bewegungsübungen.
Hinzu kommt noch eine ganz bestimmte chinesische Arzneitherapie, welche therapiebegleitend und vorbeugend in CM-Praxen in München eingesetzt werden können.

Arzneimittel der TCM

Die Arzneimittel der TCM umfassen etwa 515 Einzeldrogen, welche vom Klinischen Chinesischen Pharmakologen Manfred Porkert erfasst wurden. In Europa und Deutschland wird die Arzneitherapie auf die sogenannte Phytotherapie. Das bedeutet man benutzt ausschließlich pflanzliche Wirkstoffe aus kontrolliertem Anbau. Die einzigen tierischen Wirkstoffe, die im europäischen Raum benutzt werden dürfen, sind Auszüge aus Muschelschalen. Jede dieser speziellen Drogen besitzt ihr eigenes medizinisches Profil, welches aus Temperaturverhalten und der Geschmacksqualität besteht. Diese Eigenschaften stehen im direkten Zusammenhang mit gewissen Wirktendenzen. Außerdem ist die Menge und die Darreichungsform der Droge maßgebend.